Bündnisgrüne sehen Nachholbedarf bei Digitalisierung in Chemnitz

Digitale Dienste sind in der heutigen Zeit längst Alltag der Bürgerinnen und Bürger. Touristinnen und Touristen nutzen Apps, um sich in der Stadt zurechtzufinden und auch Chemnitzerinnen und Chemnitzer schauen schnell einmal bei Google Maps oder anderen Plattformen, wo es mit dem Rad am Besten zum gewünschten Zielort geht. Umso erschreckender ist es, dass die Stadt Chemnitz ihre Daten und Informationen nicht in digitale Plattformen integriert.

Dies wurde durch eine Ratsanfrage des Bündnisgrünen Stadtrates Joseph Israel bekannt, der die Stadtverwaltung fragte, warum der Premiumradweg nicht bei Google Maps hinterlegt ist.

Joseph Israel erklärt dazu: „Es ist ein Unding, dass große tolle Radwege wie der Premiumradweg den Nutzerinnen und Nutzern einfach verschwiegen werden. Die Stadt hat die Verantwortung, die zur Verfügung stehende Infrastruktur den Menschen bekannt zu machen. Wie die Stadt nun mitteilte, plant sie weder, den Premiumradweg auszuweisen, noch, ihn bei Google Maps zu hinterlegen. Stattdessen setzt sie darauf, dass die Anbieter wie Google diese Daten von selbst irgendwann abfragen. Es ist absolut unverständlich, wie Menschen hier aktiv von dem Premiumradweg weggelotst werden. So kommt weder die Mobilitätswende, noch die Digitalisierung der Stadt voran. Die Stadtverwaltung sollte diese Praxis meiner Meinung nach überdenken!“

In einer Ratsanfrage klärte die Stadtverwaltung ebenfalls darüber auf, dass es nicht geplant ist, den Premiumradweg noch einmal explizit auszuweisen. Somit ist er auf unbestimmte Zeit digital sowie vor Ort nicht ausgewiesen.

Pressemitteilung vom 22.08.2025

Weitere Beiträge

Nach oben Zum Inhalt springen