Chemnitz zeigt Solidarität: GRÜNE und LINKE beantragen Aufnahme schutzbedürftiger Kinder aus Gaza und Israel

In einem gemeinsamen Antrag setzen sich die Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE im Stadtrat Chemnitz für eine humanitäre Geste der Solidarität ein. Die Stadt Chemnitz soll sich der Städte-Initiative zur Aufnahme besonders schutzbedürftiger Kinder aus Gaza und Israel anschließen. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, gegenüber der Bundesregierung die Bereitschaft zu erklären, mindestens zehn Kinder aufzunehmen, die medizinischer Versorgung und besonderem Schutz bedürfen.

Christin Furtenbacher, Co-Vorsitzende der BÜNDNISGRÜNEN im Stadtrat mahnt: „Angesichts der dramatischen Lage in Gaza ist es unerträglich tatenlos zuzusehen, wenn Kindern als den Schwächsten der Gesellschaft so großes Leid widerfährt. Chemnitz soll ein Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit setzen und zeigen: Wir können und wir wollen helfen. Mit unserem Vorstoß richten wir auch einen Appell an die Bundesregierung, die Voraussetzungen für konkrete Hilfe zu schaffen.“

Auch Sandra Zabel, Co-Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Chemnitzer Stadtrat betont: „Städte wie Leipzig, Düsseldorf und Freiburg haben bereits ein Zeichen gesetzt. Nun möchten wir, dass Chemnitz sich dem anschließt, ebenfalls Verantwortung übernimmt und sich klar zu humanitärer Hilfe bekennt – vor allem, wenn es um den Schutz von Kindern geht.“

„Solidarität beginnt vor Ort – mit einem klaren politischen Willen, Verantwortung zu übernehmen“, so die beiden Fraktionen abschließend.

Link zur Städteinitiative

Pressemitteilung vom 09.09.2025

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