GRÜNE fordern verlässliche Perspektive für Schulassistenzen

Die schulpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat Chemnitz, Anna Lanfermann, hat sich anlässlich der Demonstration für den Erhalt der Schulassistenz am 2. Juni vor dem Landesamt für Schule und Bildung in Chemnitz solidarisch mit den betroffenen Schulassistentinnen und Schulassistenten sowie den Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften gezeigt.

Hintergrund der Protestaktion ist die weiterhin unklare Zukunft zahlreicher Schulassistenzstellen in Sachsen, die derzeit nur bis Ende 2026 befristet finanziert sind.

„Der drohende Wegfall der Schulassistenz betrifft nicht nur einzelne Beschäftigte. Er gefährdet bewährte Unterstützungsstrukturen an unseren Schulen und damit die Bildungs- und Entwicklungschancen vieler Kinder und Jugendlicher“, erklärt Anna Lanfermann.

Die schulpolitische Sprecherin fordert deshalb die sächsische Staatsregierung auf, zeitnah Planungssicherheit zu schaffen und die Finanzierung der Schulassistenz dauerhaft sicherzustellen.

„Wir brauchen eine verlässliche Perspektive für die Schulassistentinnen und Schulassistenten. Das Land muss die notwendigen Mittel im Haushalt bereitstellen, damit diese wichtige Arbeit langfristig gesichert wird.“

Schulassistentinnen und Schulassistenten unterstützen Schulen flexibel in zahlreichen Bereichen: Sie begleiten Projekte und Arbeitsgemeinschaften, helfen bei Konflikten, entlasten Lehrkräfte im Schulalltag und sind wichtige Vertrauenspersonen für Schülerinnen und Schüler. Ihr Einsatz trägt maßgeblich dazu bei, Bildungsgerechtigkeit und ein gutes Miteinander an Schulen zu fördern.

„Schule ist weit mehr als ein Ort der Wissensvermittlung. Sie soll junge Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereiten, soziale Kompetenzen stärken und Werte vermitteln“, erklärt Lanfermann abschließend.

Pressemitteilung vom 03.06.2026

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