Premiumradweg soll besser ausgewiesen werden

Die Stadt Chemnitz veröffentlichte vor kurzem eine Information darüber, dass der Premiumradweg sehr gut von den Nutzenden angenommen wird. Nutzten im Jahr 2023 noch durchschnittlich 618 Radfahrende pro Tag den Radweg, sind es im Oktober 2025 bereits 712 Radfahrende pro Tag. An Spitzentagen nutzen sogar über 1000 Menschen den Radweg.

Joseph Israel, mobilitätspolitischer Sprecher der Grünen Fraktion im Stadtrat, zeigt sich darüber erfreut: „Die guten Nutzungszahlen für den Premiumradweg überraschen uns nicht – es war zu erwarten, dass ein gutes Radwegangebot von den Chemnitzerinnen und Chemnitzern gut und gern genutzt wird. Wir freuen uns darüber, dass viele Menschen aus dem Chemnitzer Westen von dieser großartigen Verbindung profitieren. Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt in Richtung eines modernen Mobilitätsangebotes!“

Die Stadt Chemnitz weist in ihrer Pressemitteilung darauf hin, dass der Radweg bislang eher touristisch geprägt ist.

Dazu meint Joseph Israel: „Um den Premiumradweg auch für den Alltagsverkehr zu stärken, wäre eine bessere Ausweisung des Radweges wichtig. Nach wie vor gibt es Menschen, die gar nicht wissen, dass dieser Radweg existiert. Unserer Meinung nach, sollte der Radweg entlang umliegender Hauptverkehrsstraßen sowie Radwege ausgeschildert werden.“

Dass die Ausweisung des Radweges von Anfang an verbesserungswürdig war, zeigt folgende Erfahrung von Joseph Israel: „Nachdem ich diesen Sommer darauf aufmerksam gemacht habe, dass der Radweg bei Google Maps nicht zu finden ist, meldete sich eine Followerin auf Social Media bei mir, die an dem Community-Programm von Google Maps teilnimmt. Sie zeichnete den Radweg ein und nach einer Prüfung durch Google ist der Radweg nun auch bei Google Maps zu finden. So wird einem der Radweg nun auch als Route vorgeschlagen und man wird nicht mehr über die parallel verlaufenden Hauptstraßen geleitet. Ich hätte mich gefreut, wenn die Stadtverwaltung hier modern und digital voran gegangen wäre und so großartige Dinge wie den Premiumradweg selbst in die digitalen Dienste übertragen hätte. Glücklicherweise wird die Chemnitzer Bevölkerung ihrem Maker-Image hier gerecht und kümmert sich kurzerhand selbst darum.“

Pressemitteilung 20.11.2025

Weitere Beiträge

Nach oben Zum Inhalt springen