Zum Internationalen Frauentag am 8. März: Gleichstellung darf nicht zur Randnotiz werden

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Christin Furtenbacher:

„Der Internationale Frauentag steht für den jahrzehntelangen Kampf für gleiche Rechte und Chancen für Frauen. Hier gibt es immer noch viel zu tun: Von gleichen Löhnen über die gerechte Verteilung von Sorgearbeit bis hin zum Schutz vor Gewalt. Umso unverständlicher ist es, dass die Stadtspitze jetzt bei den Personalstellen für Gleichstellung den Rotstift ansetzt. Damit schwächt sie die Gleichstellungsarbeit in unserer Stadt – die umfangreichen Aufgaben im Gleichstellungsbereich lassen sich schließlich nicht nebenbei erledigen. Die Zusammenlegung der beiden Stellen sendet das falsche Signal: Gleichstellung wird zur Nebensache erklärt.

Wir fordern die Stadtverwaltung daher auf, ihre Entscheidung zu revidieren. Eine moderne Kommune, die attraktiv für junge Menschen sein will, darf an der Gleichstellung nicht sparen. Wer Chancengleichheit ernst meint, muss auch die notwendigen Ressourcen bereitstellen. Der Internationale Frauentag erinnert uns daran, wie viel erreicht wurde – und wie viel noch zu tun ist.“

Hintergrund: Seit diesem Jahr ist die gesonderte Stelle der internen Gleichstellungsbeauftragen weggefallen. Ihre Aufgaben, die gesetzlich vorgeschrieben sind, werden jetzt zusätzlich von der Gleichstellungsbeauftragen der Stadt Chemnitz übernommen. Damit wird der Stellenumfang für Gleichstellungsarbeit faktisch um eine halbe Stelle gekürzt.

Pressemitteilung vom 06.03.2026

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