Mit deutlichen Worten macht Christin Furtenbacher, jugendpolitische Sprecherin der bündnisgrünen Ratsfraktion, klar: „Der breite Protest gegen massive Kürzungen in der Jugendarbeit hat gewirkt: Im letzten Moment hat der Oberbürgermeister den Weg für zusätzliche Mittel für die Jugendeinrichtungen freigemacht. Ich bin erleichtert, dass der große Kahlschlag bei den Jugend-Freizeitangeboten abgewendet werden kann.“
Furtenbacher lässt keinen Zweifel an der Lage: „Grund zum Jubeln ist der Kompromiss aber nicht, denn es fallen Projekte und damit wichtige Anlaufstellen für Jugendliche weg. Was bleibt, ist ein unhaltbarer Zustand, dass im kommenden Jahr ganze Stadtteile ohne Angebote sein werden. Zudem ist ungewiss, ob alle Projekte die vom Kämmerer verhängte Haushaltssperre überstehen.“
Die jugendpolitische Sprecherin der Fraktion macht deutlich, was jetzt folgen muss: „Nach der Entscheidung in der kommenden Woche dürfen wir nicht die Hände in den Schoß legen. Wir müssen die Förderpraxis grundlegend auf den Prüfstand stellen, um trotz der angespannten Haushaltslage verlässliche Angebote für Kinder und Jugendliche breit zu sichern. Blinde Flecken, wie sie jetzt in Hilbersdorf und Ebersdorf entstehen könnten, dürfen nicht zum Dauerzustand werden.“
Pressemitteilung vom 02.12.2025

