Im Sozialausschuss am 2. Dezember, haben die Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen, SPD, DIE LINKE, CDU/FDP sowie das BSW einen gemeinsamen Änderungsantrag eingebracht und beschlossen, um die Suchthilfe in Chemnitz zu stabilisieren. Für das Jahr 2026 werden knapp 100.000 Euro umverteilt, die ursprünglich als kommunale Eigenmittel für mögliche Projektbeteiligungen vorgesehen waren. Diese Mittel fließen nun direkt in die Suchthilfe und kommen sowohl der Stadtmission Chemnitz als auch dem Adventswohlfahrtswerk zugute. Durch den gemeinsamen Änderungsantrag konnten damit geplante Kürzungen erfolgreich abgewendet werden.
Grund für die Entscheidung sind die steigenden Belastungen in der Suchthilfe: Die Träger sehen sich mit wachsendem Beratungsbedarf, zunehmender Krisenintervention und einer höheren Zahl an Betroffenen konfrontiert. Die Mittel stellen sicher, dass die Beratungsstellen so ausgestattet werden, dass sie ihre wichtige Arbeit weiterhin leisten können.
Gemeinsame Erklärung der Fraktionen:
„Mit der Umverteilung der knapp 100.000 Euro setzen wir ein starkes Zeichen für soziale Verantwortung und für die Menschen in unserer Stadt. Die Stadtmission und das Adventswohlfahrtswerk leisten seit vielen Jahren unverzichtbare Arbeit für suchtkranke und suchtgefährdete Menschen. Wir werden hier nicht kürzen!“
Pressemitteilung vom 04.12.2025

